„Ich glaub es geht schon wieder los“
… Das darf doch wohl nicht wahr sein…
Die Liedzeile von Roland Kaisers „Hit“ fielen dem Autor dieser Zeilen ein, als er sich daran setzte einen Spielbericht der beiden aufeinander folgenden Spiele der Spielgemeinschaft der Eintracht aus Falkensee und den Polarsternen Potsdam in der Regionalliga Ost der BISHL zu verfassen.
Unter der Woche, sehr untypisch für Spieltage, fand das Spiel gegen die Spreewölfe Berlin im Poststadion statt, am darauffolgenden Samstag das Spiel gegen die Red Devils Berlin an der Osdorfer Straße.
Mit zwei Reihen und einem Goalie trat die SG Falkensee/Potsdam abends im überdachten Poststadion an. „Flutlicht“-Atmosphäre, herbstliche Temperaturen und der Wille eines Teams nach der Sommerpause den Rest der Saison, 3 verbleibende Spiele innerhalb zweier Wochen, positiv zu gestalten. Tabellarisch ging es um … die rote Laterne, die goldene Zitrone, nichts (?) … ein Erreichen der Playoffs war schon unmöglich. Davon ließen sich die Falcons jedoch nicht ablenken. Es galt eine gute Partie zu spielen, zu wachsen und sich weiter zu entwickeln.
In einer spielerisch guten Begegnung bezwangen die Falcons die Spreewölfe verdient mit 7:5. Das Ergebnis liest sich knapper als es war. Die Mannschaft spielte konzentriert und diszipliniert und war über weite Strecken u.a. aufgrund besserer läuferischer Fähigkeiten überlegen. Rein rechnerisch wurde somit die rote Laterne noch nicht verhindert, aber ein 3 Punkte Kissen auf den letzten Platz aufgebaut.
Nach einer kurzen Nacht und zwei Werktagen ging es samstags weiter bei den Red Devils Berlin. Diese sind für die Playoffs qualifiziert und traten mit einer jugendlich anmutenden Mannschaft zu ihrem Heimspiel an.
Jetzt müssen wir auf Roland Kaisers Liedtext zurückgreifen: wurden letzte Saison Spiele oftmals in Mindeststärke bestritten, so fehlte bei den Red Devils ein Goalie… ich glaub es geht schon wieder los… Dank einer Sondergenehmigung durfte letztendlich ein Hobbyliga-Torhüter der Falcons das Nest bewachen. Die Devise war also schonmal „alle für den Goalie“. Im Spiel zeigte er sich stark und sicherte uns trotz unterklassiger Ligenzugehörigkeit ein 3:1 bis … ja bis … das darf doch wohl nicht wahr sein … er aufgrund gesundheitlicher Probleme einfach nicht mehr weiterspielen konnte. So musste im ersten Drittel eine Alternative aus dem Kreis der Feldspieler gefunden werden.
Jonathan Idsellis bekam auf diesen Weg sein Goalie-Debut. Laut eigener Aussage stand er als Kind ein Mal (!) im Tor. Das reichte, um den Job zu erhalten. Danke Joni, dass du dich bereit erklärt hast ins Tor zu gehen!
Der Spielverlauf lief nun Gefahr auf den Kopf gestellt zu werden. Der erste Schuss des Gegners flutschte dann auch direkt durch die Hosenträger. Aber niemand ließ sich davon beeindrucken, nicht unser Ersatz-Notnagelgoalie, die verbliebenen Feldspieler und anscheinend auch nicht unser Gegner. Letzterer tat sich gegen weiterhin aggressive, offensive und angriffslustige Falcons schwer, erzielte aber regelmäßig Tore, die unser Joni nicht verhindern konnte. Dabei lieferte er eine vortreffliche Leistung, denn die Befürchtung „jeder Schuss ein Treffer“ bewahrheitete sich ganz und gar nicht. Nach einer starken Leistung (auch in der Defensive), Abschlusspech bzw. fehlender Präzision verloren die Falcons 5:9 gegen eine Mannschaft, die sich gegen uns sehr schwertat. An diesem Tag hätten wir 3 Punkte verdient, es sollte nicht sein.
PS: Inline-Skaterhockey ist wie Eishockey ein krasser Mannschaftssport. Nicht mal ein Eishockey-Superstar spielt die Hälfte der möglichen Spielminuten. Dennoch und zu recht gibt es einen „Man of the Match“, der in unserem Fall vom vorherigen „Man of the Match“ bestimmt wird und eine mit Cappie und Fliegerbrille bestückte „Herrentasche“ verliehen bekommt. Herzlichen Glückwunsch Brese und Liam:

Disclaimer: der Text wurde ohne KI geschrieben. Der Autor ist kein Schlagerfan und kann sich den Ohrwurm Roland Kaisers selber nicht erklären.
Habt Ihr Lust auf Skaterhockey? Meldet euch, wir suchen Mitspieler:innen 🙂