Was ist FUNiño?

  • FUNiño (FUN = Spaß + Niño = Kind) ist Teil eines ganzheitlichen Ausbildungskonzepts
  • Entwickelt in den 80er Jahren vom deutschen Hockeytrainer Horst Wein (✝2016) beim FC Barcelona zur Zeit von Johan Cruyff
  • Reduzierung der Komplexität des Fußballspiels
  • Wie in der Schule fängt man einfach an und erhöht den Schwierigkeitsgrad
  • Kinder sollen auf das Spiel 5:5, 7:77 und später 11:11 vorbereitet werden
  • Unheimlich variantenreiches Spiel, um Kinder immer wieder neu zu stimulieren
  • Ideales Spiel für 8-9 jährige Kinder (F-Jugend)
  • Modernes und leistungsorientierteste Wettkampfsystem
  • Alle Kinder sind wichtig, alle Kinder sollen spielen, alle Kinder sollen
  • Spaß haben, alle Kinder sollen Tore schießen -> später werden alle im 11 gegen 11 gebraucht

Warum sollten Kinder im Basisbereich FUNiño spielen?

  • Alle Kinder sollen spielen.
  • Keiner muss zu Hause bleiben.
  • Keiner muss auf der Ersatzbank schmoren.
  • Keiner wird vom Spiel ausgeschlossen, weil es zu komplex ist.
  • Fast alle Kinder feiern Erfolgserlebnisse und schießen Tore, was ihre Affinität zum Sport stärkt.
  • Alle Kinder werden entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert und gefordert; die Starken aber auch die Schwachen.
  • Kinder spielen durch den Feldwechselmodus meistens gegen andere Kinder auf Augenhöhe.
  • FUNiño schafft intelligentere und bessere Fußballspieler.
  • Die Atmosphäre zw. Trainern, Eltern und Kindern wird entspannter.

FUNiño Spielregeln

  • Gespielt wird 3 gegen 3 auf 4 Tore ohne Torhüter.
  • Es ist nicht erlaubt, länger als 2 Sekunden auf der Torlinie zu stehen, um das Tor zu verteidigen.
  • Ein Team besteht aus idealerweise 4 (max. 5) Spielern. Es gibt also 1 (bis max. 2) Rotationsspieler.
  • Nach jedem Tor besteht eine Rotationspflicht. Rotiert wird an der Mitte des Feldes – das Spiel geht dabei weiter! Das heißt Betreuer und Rotationsspieler beider Mannschaften stehen geschlossen an der Mittellinie. Falls in einem Spiel nicht genügend Tore fallen, dann wird zusätzlich manuell rotiert.
  • Zum Beginn des Spiels verteilen sich die Spieler einer Mannschaft auf ihrer Torlinie.
  • Das Spiel wird mit einem Hochball begonnen.
  • Ein Tor kann nur in der gegnerischen Schusszone erzielt werden.
  • Eigentore zählen immer, egal von wo aus der Ball ins eigene Tor gespielt wurde.
  • Was es nicht gibt: Einwürfe, Abseits, Anstoß und Elfmeter.
  • Bei Aus und nach einem Tor wird der Ball eingepasst oder -gedribbelt. Ein Tor darf dabei nicht direkt erzielt werden, sondern muss vorher mindestens einmal abgespielt werden.
  • Eckbälle werden von der Schusslinie als Dribbling oder Pass ausgeführt.
  • Kommt es zu keiner schnellen Spieleröffnung nach Freistößen oder Ballaus muss immer mindestens 3m Abstand gehalten werden.
  • Nach einem Tor oder bei Abstoß müssen die Angreifer zur Mittellinie zurück.
  • Bei einem Regelverstoß außerhalb der eigenen Schusszone gibt es einen Freistoß, der indirekt oder als Dribbling ausgeführt werden darf.
  • Bei Regelverstoß in der eigenen Schusszone erfolgt ein Strafangriff aus der Mitte gegen einen Verteidiger in der Schusszone. Die übrigen 4 Spieler befinden sich an der anderen Schusslinie und dürfen nach der ersten Ballberührung am Spiel teilnehmen.
  • Grätschen am Mann werden mit einem Freistoß bzw. Strafangriff für die gegnerische Mannschaft geahndet.
  • Es gibt keinen Schiedsrichter. Die Kinder sollen alleine spielen ohne von Eltern oder Trainern angeleitet zu werden. Die Betreuer helfen nur bei der Regeleinhaltung, beim Wechseln und versuchen das Spiel durch evt. Regelanpassungen ausgeglichen zu halten.
  • Ab einem Torunterschied von 3, spielt die unterlegene Mannschaft mit einem zusätzlichen Spieler bis der Torunterschied wieder kleiner als 3 ist. Sollte die Überzahl nicht ausreichen, dann können weitere Regeländerungen für ein ausgeglichenes Spiel sorgen ( z.B.: Tore nur mit schwachem Fuß, alle müssen den Ball berührt haben, etc.)
  • Die Gewinnermannschaft steigt auf, die Verlierermannschaft steigt ein Feld ab.